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Selbstständigkeit: Brauche ich einen Steuerberater?

Aktualisiert am
Lesezeit 4 minuten

Als Kleinunternehmer*in, Selbständige*r oder Freelancer hast du verschiedene Steuerpflichten. Bei all den unterschiedlichen Gesetzen und Vorschriften, die es gibt, verliert man schnell den Überblick und sicher hast du dich deshalb auch schon einmal gefragt: Brauche ich einen Steuerberater? In diesem Artikel erfährst du, welche Vor- und Nachteile die Zusammenarbeit mit einem Steuerberater hat.

Wann brauchst du einen Steuerberater?

Grundsätzlich bist du als Freelancer für deine gesamte Verwaltung selbst verantwortlich. Es gibt keine gesetzliche Pflicht die dir vorschreibt, für deine Buchhaltung oder Steuererklärungen einen Steuerberater zu beauftragen.

Ob du einen Steuerberater benötigst, hängt also hauptsächlich von deinen Ansprüchen, deinem eigenen Wissenstand und deiner Zeit ab. Um uns der Antwort anzunähern, ob du einen Steuerberater brauchst, zeigen wir dir die Vor- und Nachteile auf und stellen dir zusätzlich noch eine geeignete Alternative vor.

Die Vorteile eines Steuerberaters

1. Mehr Zeit fürs Hauptgeschäft 

Die Erstellung der Buchhaltung und der Steuererklärung kosten viel Zeit – das sind nur zwei der Aufgaben, die dir ein Steuerberater abnehmen kann. Tatsächlich sieht jeder Selbstständige sich permanent mit Steuerfragen konfrontiert. Engagierst du einen Steuerberater, hast du mehr Zeit, um dich deinem Hauptgeschäft zu widmen.

2. Geld sparen

Ein Steuerberater kann dich umfassend beraten und deine Steuererklärung optimieren, damit du Geld sparst. Schon bevor du dich dich selbstständig machst, kann er auf Steuervorteile und Abschreibungen hinweisen, die dir dabei helfen, eine gute Grundlage für eine optimale Steuerplanung zu haben. Die Steueroptimierung wird vor allem bei zunehmendem Wettbewerb wichtiger, damit du dich langfristig gegen deine Konkurrenten durchsetzen kannst.

3. Ein starker Partner an deiner Seite

Mit einem Berater an deiner Seite, der automatisch deine Buchhaltung übernimmt, kannst du zeitnah Liquidität planen oder falls nötig Kosteneinsparungen veranlassen. Das heißt, du kannst auch kurzfristig reagieren und steigerst somit die Effektivität deines Geschäfts.

4. Weniger Fehler, mehr Sicherheit 

Der Mehrwert eines Steuerberaters ist die steuerliche Optimierung. Weiterhin bietet ein Steuerberater dir aber auch rechtliche Sicherheit. Viele komplexe Sachverhalte, wie z.B. die Lohnbuchhaltung, sind bekanntermaßen eine häufige Fehlerquelle. Mit einem Steuerberater schützt du dich vor Nachzahlungen, die du möglicherweise nicht einkalkuliert hast. Da du sichergehen kannst, dass deine Aufgaben gesetzeskonform erledigt werden, entgehst du außerdem auch möglichen Strafzahlungen und Anwaltskosten. 

💡 Tipp von Accountable: In der Regel bekommt jeder, der eine Steuererklärung einreicht, durchschnittlich ca. 1.000 Euro Steuern zurück. Wenn du vorab bereits deine Buchhaltung automatisiert hast, erledigst du diesen Schritt schnell und mühelos. Nutze die Accountable-App schon jetzt und optimiere deine Steuern wie ein Profi.   

Die Nachteile eines Steuerberaters

Das Engagieren eines Steuerberaters hat aber nicht nur Vorteile. Im folgenden findest du eine Auflistung der Dinge, die gegen einen Steuerberater sprechen. 

1. Die Kosten

Das größte Hauptargument gegen einen Steuerberater sind die Kosten. Viele schrecken wegen den Kosten davor zurück, einen Steuerberater zu beauftragen. Besonders zu Beginn der Selbstständigkeit, wenn die Einnahmen noch gering sind, können die Kosten eines Steuerberaters zu hoch sein.

Eine kurze Beispielrechnung

Angenommen, du brauchst 25 Stunden, um deine Buchhaltung alleine zu erstellen und die Steuererklärung zu machen. Rechnen wir nun mit einem Stundensatz von 60 Euro bei einem Selbstständigen, so kommen wir bei 25 Stunden auf 1.500 Euro. Kostet der Steuerberater weniger, lohnt sich die Zusammenarbeit bereits.

Etwaige Fehler, die du eventuell machst, wenn du einen Posten übersiehst oder falsch angibst sowie zusätzlicher Aufwand für das Zusammensuchen von Belegen usw. sind dabei nicht einmal mit eingerechnet. Diese Rechnung ist natürlich sehr vereinfacht, aber sie macht dennoch deutlich, dass die Frage, ob man einen Steuerberater braucht, nicht zu vorschnell wegen der Kosten verworfen werden sollte.

2. Den optimalen Partner in Sachen Steuern finden 

Weiterhin ist es wichtig, dass die Beratung vertrauensvoll ist und auf Augenhöhe stattfindet. Das Vertrauen in deinen Steuerberater ist eine wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Zusammenarbeit. Eine Herausforderung dabei ist es, einen guten Berater zu finden. Dies kann mitunter aufwendig sein. Wer diesen Aufwand scheut oder selbstständig die Steuererklärung anfertigen möchte, kann auf spezielle Steuer-Softwares und Apps zurückgreifen.

💡 Tipp von Accountable: Accountable ist eine einfache Lösung, um auch ohne Vorkenntnisse deine Steuern und Buchhaltung zu erledigen. Mit unserer App verlierst du nie wieder einen Beleg und automatisierst ganz einfach die Aufgaben, die du für deine Steuererklärung durchführen musst.  

Welche Alternativen zum Steuerberater gibt es?

In der Regel reichen die meisten Selbstständigen erfolgreich Ihre Belege beim Finanzamt ein, doch grundsätzlich geben die Beamten dort weder steuerliche Hilfestellung noch erledigen sie die Steuererklärung für dich. Wenn du die Zeit hast, dann kannst du dir das erforderliche Wissen mithilfe von Fachliteratur aneignen und die Steuererklärung via ELSTER selbst erstellen. Für gewöhnlich kommen Selbstständige gut mit diesem Weg klar. Es ist jedoch gut möglich, dass auf diese Weise einige Potentiale zur Steuerersparnis auf der Strecke bleiben.

Eine Alternative zu einem Steuerberater ist Accountable. Du willst steuerliche Optimierung rausholen? Zusammen mit den Partner Steuerberatern von Accountable kannst du dich als Selbstständige*r von einem Experten strategisch beraten lassen und dir professionelle Unterstützung für deine Steuererklärung holen. 

Fazit

Grundsätzlich bist du nicht dazu verpflichtet, mit einem Steuerberater zusammenzuarbeiten. Als Selbstständige*r mit hohen Einnahmen kann es sich allerdings lohnen einen Steuerberater zu engagieren, um die eigenen Steuern zu optimieren. Dabei hast du zusätzlich die Möglichkeit die Kosten für einen Steuerberater oder die Steuersoftware von der Steuer abzusetzen – also solltest du diese stets bei der Steuererklärung angeben. 

Eine gute Alternative zu einem Steuerberater sind kostenlose Steuer-Softwares oder Apps wie Accountable, die dir bei der Organisation deiner Finanzen und dem Einreichen deiner Steuererklärung behilflich sind. So sparst du Zeit und vermeidest Fehler, die dich schnell Geld kosten können. 

💡 Tipp von Accountable: Willst du wissen, was du alles so von der Steuer absetzen kannst? Dann befrage unseren kostenlosen Steuerrechner! Los geht’s!

 

Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany
Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany

Tino hat bereits zwei Unternehmen aufgebaut und kennt daher die Herausforderungen für Selbständige aus erster Hand. Mit Accountable will das Thema Steuern lösen.
Ansonsten freut sich Tino über die gelegentlichen Siege des 1. FC Köln und genießt gerne ein schönes Asado mit einem Glas Malbec im Kreis von Familie und Freunden.

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