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Das Business-Feld des Coachings erfreut sich immer mehr Beliebtheit. Egal ob Business- oder Lifestyle-Coach:in, es gibt viele Möglichkeiten, mit dem Coaching in die Selbstständigkeit zu starten. Dieser Artikel dient daher als Leitfaden für alle, die das Coaching freiberuflich als Service anbieten möchten. Hier erfährst du, was ein:e selbstständige:r Coach:in an Gehalt verdienen kann, wie du dein Coaching Business richtig anmelden musst und was deine Steuerpflichten sind.
Selbstständig arbeiten als Coach
Es gibt viele unterschiedliche Bereiche, in denen ein selbstständige:r Coach:in tätig werden kann. Berater:innen unterstützen Unternehmen beispielsweise oft strategisch bei ihren nächsten Business-Entscheidungen oder optimieren bestimmte interne Workflows und Projektabläufe. Ein:e Coach:in kann aber auch dabei helfen, die eigene Gesundheit oder Zufriedenheit zu verbessern oder erfolgreich mit einer eigenen Business-Idee durchzustarten. Du siehst schon, es gibt nicht die eine Berufsbeschreibung für die Bezeichnung als Coach:in – und genau diese Fülle an Abwechslung macht den Bereich des Coachings für viele angehende Selbstständige so attraktiv.
Selbstständigkeit als Coach: kenne deine Zielgruppe
Ein Coach oder eine Coachin muss nicht nur die richtigen Inhalte und Methoden finden, sondern auch verstehen, welche Zielgruppen er ansprechen möchte (z. B. Unternehmen, Privatpersonen, spezifische Altersgruppen oder Berufsgruppen). Du brauchst also neben einer Idee und Wissen auch ein Verständnis dafür, wer deine Dienste braucht und wie du sie dieser Menschengruppe am besten vermittelst. Wenn du in all diesen Bereichen eine gute Idee hast, was du möchtest, kannst und wo es hingeht, kannst du anfangen, deine Selbstständigkeit als Coach:in zu planen.
Was kann ich als Coach der Selbstständigkeit verdienen?
Die Frage nach dem Gehalt für eine:n selbstständige:n Coach:in ist schwierig zu beantworten, da es hier je nach Zielgruppe und inhaltlicher Ausrichtung große Unterschiede geben kann. Ein Coach oder eine Coachin, der oder die zum Beispiel regelmäßig mit großen Konzern zusammenarbeitet und die Mitarbeiter:innen oder sogar die Führungsetage coacht, wird sicherlich mehr verdienen, als ein:e Coach:in, der oder die sich auf Privatpersonen mit weniger finanziellen Möglichkeiten spezialisiert hat.
Die Karriereseite StepStone gibt in Aussicht, dass ein:e Coach:in im Durchschnitt 43.800 Euro verdienen kann – doch je nach Auftragslage und auch Standort kann dies stark variieren. Wenn du nämlich als Coach:in mit Kund:innen arbeitest und dabei einen durchschnittlichen Stundenlohn von 70 Euro aufrufst, kann es bei steigender Kundenzahl schnell zu einem wesentlich höheren Jahresgehalt kommen. Fest steht daher auf jeden Fall, dass dir als selbstständige:r Coach:in beim Gehalt nach oben keine Grenzen gesetzt sind. 🥳
Als Coach selbstständig machen
Um dich als Coach:in selbstständig zu machen, solltest du dich zunächst genauer mit deinem Service auseinandersetzen, den du anbieten wirst. Dafür ist ein Businessplan extrem hilfreich, denn hier setzt du dich intensiv sowohl mit deinem eigenen Angebot als auch mit deiner potentiellen Konkurrenz auseinander. Deswegen sollte der erste Schritt in die Selbstständigkeit als Coach:in definitiv das Schreiben eines Businessplans sein. Im Anschluss geht es an die offizielle Anmeldung beim Finanzamt, denn um selbstständig in Deutschland zu arbeiten, musst du auch über eine entsprechende Steuernummer verfügen, über die du deine selbstständigen Einkünfte abrechnest. Diese Anmeldung erfolgt über den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung, den du übrigens ganz einfach online bei uns auf der Seite ausfüllen und an das Finanzamt schicken kannst.
Um den Fragebogen richtig auszufüllen, ist es wichtig zu wissen, ob du als Coach:in freiberuflich oder gewerblich tätig bist, denn je nach Klassifizierung fallen ein paar unterschiedliche Steuerpflichten für dich an. Leider ist der Bereich des Coachings gerade aufgrund der vielfältigen Einsetzbarkeit eine ziemliche Grauzone, bei der es vor allem darauf ankommt, welche Tätigkeiten genau du als Coach:In ausübst.
Wenn du primär unterrichtend tätig bist, fällst du in die Kategorie der freien Berufe. Falls du jedoch eher beratend unterwegs bist, also Pläne und Programme für deine Kund:innen erstellst, dann wirst du wahrscheinlich als Gewerbe eingestuft. Dann spielt es auch eine Rolle, ob du verschiedene einzelne Aufträge hast oder ein regelmäßiges Angebot; genauso wie die Frage, ob du eine persönliche Dienstleistung oder ein standardisiertes Produkt (beispielswiese einen Online-Kurs) anbietest. Im Zweifel ist es hier am besten, dich einmal mit deinem zuständigen Finanzamt in Verbindung zu setzen und diese Fragen eindeutig zu klären.
Wenn du dich erfolgreich angemeldet hast, kannst du mit dem Coaching loslegen – aber dabei solltest du nicht deine neuen Steuerpflichten aus den Augen verlieren. Als selbstständige:r Coach:in musst du nämlich Einkommensteuer zahlen und dabei zusätzlich eine Einnahmenüberschussrechnung einreichen. Darüber hinaus musst du eventuell Umsatzsteuer als Freiberufler:in auf deinen Rechnungen ausweisen und diese in regelmäßigen Umsatzsteuervoranmeldungen dem Finanzamt melden.
Falls du bei deiner Anmeldung jedoch von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch gemacht hast, entfällt für dich vorerst die Umsatzsteuerpflicht. Bist du als Gewerbetreibene:r eingestuft, fällt eventuell Gewerbesteuer an. Welche weiteren Steuerpflichten auf dich zukommen können und wie du dich bei einer falschen Steuermeldung am besten verhältst, verraten wir dir auf dieser Seite.
Steuern sparen - Was kann ich absetzen?
Natürlich kannst du auch als Coach:in deine betrieblichen Kosten von der Steuer absetzen. Je nachdem, worauf du dich mit deiner Coaching Tätigkeit spezialisiert hast, können dabei unterschiedliche Ausgaben mehr oder weniger relevant für dich sein. Das sind die häufigsten Betriebsausgaben, die bei selbstständigen Coach:innen anfallen:
Geschäftsreisen: Kosten für Reisen, die du im Rahmen deiner Coaching-Tätigkeit unternimmst, wie z. B. Fahrtkosten und Übernachtungskosten.
Fahrtkosten zu Kund:innen: Du kannst die Kilometerpauschale für Fahrten zu Kund:innen oder Veranstaltungen absetzen.
Das häusliche Arbeitszimmer: Wenn du von zu Hause aus arbeitest, kannst du anteilig Miete, Nebenkosten und andere Ausgaben für dein Arbeitszimmer absetzen – aber nur, wenn dieses ausschließlich beruflich genutzt wird.
Telefon- und Internetkosten: Kosten für dein Telefon und Internet, wenn du sie für geschäftliche Zwecke nutzt. Auch hier ist es wichtig, den Anteil der privaten Nutzung zu berücksichtigen.
Arbeitsmittel: Ausgaben für Materialien, die du für deine Arbeit benötigst, wie z. B. Büroausstattung, Fachliteratur oder Software für die Durchführung von Workshops.
Technische Geräte: Kosten für Arbeitsgeräte wie ein Laptop oder ein Arbeitshandy, die du für deine Coaching-Tätigkeit nutzt.
Werbungskosten: Kosten für Marketingmaßnahmen, um neue Kund:innen zu gewinnen, wie zum Beispiel Werbung in sozialen Medien oder für deine Website.
Versicherungen: Beiträge für berufliche Versicherungen wie Berufshaftpflicht oder auch Krankenversicherung, die du für deine Tätigkeit benötigst.
Weiterbildungskosten: Kosten für Fort- und Weiterbildungen, die deine Coaching-Kompetenzen erweitern, sowie für Zertifikate und Seminare.
💡 Tipp von Accountable: Achte darauf, alle Belege und Rechnungen gut aufzubewahren. Diese sind wichtig, um deine Ausgaben nachweisen zu können und mögliche Steuerprüfungen zu bestehen.
Schließlich musst du als selbständige:r Coach:in deinen Kund:innen auch Rechnungen stellen, damit du für deine Leistungen auch bezahlt wirst. Eine rechtlich gültige Rechnung muss dabei die folgenden Angaben enthalten:
Deinen Namen und deine Adresse
Den Namen und die Adresse des Rechnungsempfängers
Deine Steuernummer
Das Rechnungsdatum
Eine fortlaufende Rechnungsnummer
Die Menge und der Umfang deiner erbrachten Leistung
Der Preis für die aufgeführten Leistungen
Das Datum der Leistungserbringung (hier kann auch ein Hinweis darauf reichen, dass das Leistungsdatum mit dem Rechnungsdatum identisch ist)
Der angewandte Umsatzsteuersatz für die erbrachten Leistungen
💡 Tipp von Accountable: Wenn du das Rechnungsstellen vereinfachen möchtest, kannst du mit der Accountable-App ganz einfach Rechnungsvorlagen erstellen, die alle notwendigen Informationen automatisch beinhalten. Du musst nur unser Template ausfüllen und erhältst in Sekundenschnelle eine professionelle und gesetzeskonforme Rechnung. Hier geht’s zur Rechnungsstellung
Selbstständig starten, ohne Steuerfehler
Der komplette Leitfaden für die ersten 12 Monate - von Steuerberatern geprüft
Steuern? Einfach, einfach! Ich kann mit Accountable mein Business super effizient gestalten was den Verwaltungs-Teil betrifft. Auch bei Fragen ist der Steuer-Coach (auch mit echten Menschen ;-)) wirklich schnell und super hilfreich! Alles in allem kann ich Accountable einfach weiterempfehlen.
Patric S
31.03.2026
Top App! ich habe sowas von keine Ahnung von der ganzen Geschichte. Aber es ist super erklärt und wirklich sehr leicht ! Ich bin top zufrieden
marco moertzsch
20.11.2025
Bin überwältigt wie gut diese App ist. Sie übernimmt quasi alles für dich, man muss nur seine Sachen eintragen und selbst da übernimmt die KI 90%. Wenn man irgendwas nicht weiß, Probleme oder Fragen hat hilft die Ki oder man bekommt innerhalb von 1-2 Tagen direkt Hilfe von einem Steuer-Coach. UI auch sehr schön und leicht zu bedienen. Absolute Empfehlung von mir, wüsste nicht was man besser machen könnte!
vuno7
20.11.2025
Das Interface leitet einen super einfach durch alle relevanten Dinge: Konten, Einnahmen und Ausgaben, Steuern. Man wird sehr übersichtlich darauf hingewiesen, welche Steuern zu zahlen sind. Wenn man seine Buchhaltung in der Plattform pflegt, werden die Daten automatisch in die richtigen Steuerformulare übertragen. Bei Fragen gibt es den KI Chat und echte Ansprechpartner. Es macht richtig Spaß. Nachdem ich einige Änderungswünsche vorgeschlagen hatte, hat mir der Support sehr kulant geholfen und Nachbesserung versprochen.
Jonathan
20.05.2025
Ein super Steuerprogramm,das Rechnungen schreiben ist sehr einfach. Es ist alles sehr übersichtlich. Sehr gut ist die persönliche Beratung, wenn sie gebraucht wird.
Anonym
25.03.2026
Ich habe noch nie ein Finanzprogramm benutzt, das so zuverlässig, treffsicher und genau die Belege automatisiert ausliest. Einfach super. Die Buchung der einzelnen Vorgänge geht damit in Windeseile – und wenn mal eine Fall nicht ganz klar ist, hilft die KI und der Chatbot super weiter. Die automatischen Vorschläge zur Belegzuordnung sind auch für den absoluten Laien perfekt verständlich. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich noch nie so schnell die Belegerfassung erledigt hatte. Ich pflege gerade die letzten Monate ein und bin damit ruckzuck durch.
Christian
09.11.2025
Super App. Macht Buchhaltung, Rechnungen erstellen, Steuerzahlung und alles drum und dran sehr einfach. Und wenn man mal Fragen hat, haben die einen tollen Kundenservice. Wirklich empfehlenswert.
Kristina
27.02.2025
Ich liebe die App, ich bin super froh, endlich keinen Papierkram mehr zu haben. Ich hatte erst Probleme beim Upgrade auf meines Plans, aber der Support ist super schnell und hilfsbereit und so konnte ich in kürzester Zeit auch das Upgrade durchführen. Jetzt mit allen Funktionen ist es einfach noch so viel besser, da ich die Anwendung nun auch am PC nutzen kann und Zugriff auf den Chat mit den Steuer-Profis habe, die mich bei jeder Frage unterstützen. Einfach klasse!
LisNutz
11.05.2024
Ich finde das Team von Accountable sehr fachlich, professionell, schnelle Antworten (auch um 22 Uhr). Einfach ein gelungenes Produkt mit einem starken Team dahinter.
Willi H
09.04.2026
Eine sehr übersichtliche und intuitive App. Ich nutze sie seitdem ich meine Selbstständigkeit angefangen habe und habe seitdem noch keine Probleme damit gehabt, dass irgendwas nicht funktioniert hat oder ich den Überblick verloren habe. Außerdem ist es auch total nützlich, dass man Fragen zu Steuern usw. direkt an eine KI oder einen Steuer-Coach stellen kann