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Startup gründen: So gelingt es

Geschrieben von: Tino Keller

Aktualisiert am: Februar 13, 2025

Lesezeit: 5 Minuten

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Die eigene Idee verwirklichen und richtig durchstarten – ein Startup macht es möglich. Doch der aufregende Schritt in die Selbstständigkeit sollte gut durchdacht erfolgen. In diesem Artikel erfährst du, wie du ein Startup gründest, worauf es dabei ankommt, welche Steuern beim Startup zu zahlen sind und welche Vorteile es bietet.

Startup oder Unternehmen gründen: Was ist der Unterschied?

Wenn du dich mit einer Geschäftsidee selbstständig machen möchtest, handelt es sich nicht zwingend um ein Startup. Zwar gibt es rechtlich keine festgelegte Startup-Definition, doch insgesamt weisen Startups im Vergleich zu klassischen Unternehmen einige Besonderheiten auf. Insbesondere Innovation und Skalierbarkeit zeichnen Startups aus. Sie sollten hohes Wachstumspotenzial mitbringen und eine Neuheit verkörpern. Dabei kann es sich um eine Dienstleistung, ein Produkt oder auch ein Geschäftsmodell handeln, das es so noch nicht gibt. Die neuartige Geschäftsidee steht im Mittelpunkt. Ein Startup bietet dir attraktive Steuervorteile, Flexibilität und Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung. Neben einmaligen Chancen geht die Gründung jedoch mit einigen Herausforderungen einher: Die Geschäftsidee ist noch nicht erprobt und es kann zu Startschwierigkeiten kommen. Beachte die folgenden Tipps, um deine Vision erfolgreich umzusetzen.

Wie gründe ich ein Startup?

Möchtest du ein eigenes Startup gründen, solltest du vor dem Launch einige Schritte beachten. Dazu gehören die Ideenfindung, bürokratische Pflichten und eine strukturierte Planung.

Die Geschäftsidee

Am Anfang deines erfolgreichen Startups steht eine einzigartige Idee. Zur Ideenfindung kannst du verschiedene Kreativmethoden einsetzen oder im Alltag nach Problemen Ausschau halten – neuartige Problemlösungen eignen sich hervorragend als Geschäftsidee für Startups. Bedenke, dass deine Geschäftsidee sich im Laufe der Gründung und der Produktentwicklung immer wieder verändern kann. Auch nach dem Launch sind Anpassungen nicht unüblich – der Markt ist dynamisch und Kund:innenbedürfnisse ändern sich. Wichtig ist, dass deine Idee nicht bereits existiert. Du kannst dich zwar an Trends und erfolgreichen Firmen orientieren, solltest aber stets eine Ähnlichkeitsrecherche vornehmen, um rechtliche Abmahnungen zu vermeiden. ➡️ 15 Geschäftsideen für die Selbstständigkeit

Persönliche Eigenschaften

Grundsätzlich kann jede:r ein Startup gründen. Allerdings solltest du als Gründer:in ein paar persönliche Voraussetzungen erfüllen. Neben Fachwissen sind folgende Soft Skills hilfreich, wenn du ein Startup gründen möchtest:
  • Durchhaltevermögen
  • Flexibilität
  • Risikobereitschaft
  • Führungsqualität
  • Stressresistenz
  • Lernfähigkeit
  • Anpassungsfähigkeit
  • Teamfähigkeit
  • Lösungsorientiertes Denken
Mangelnde Führungskompetenz, eine nicht ausreichende Marktanalyse und eine ungeeignete Zusammensetzung des Gründerteams gehören zu häufigen Ursachen für das Scheitern von Startups. Achte daher darauf, dass das Gründer:innenteam sich in seinen Fähigkeiten ergänzt. Du solltest dich im Team wohlfühlen – genauso wichtig ist jedoch, dass alle nötigen Fachbereiche wie Vertrieb oder Technik abgedeckt sind.

Das Geschäftsmodell

Steht die Geschäftsidee fest, kannst du dich mit dem konkreten Geschäftsmodell befassen. Überlege dir, wie du an Kundschaft kommst, wie Gewinne entstehen und welche Ziele du erreichen möchtest. Um die gesamte Planung strukturiert festzuhalten, kannst du beispielsweise das Business-Modell Canvas nutzen oder einen Businessplan schreiben. Dieser dient als Orientierung und eignet sich darüber hinaus zur Gewinnung von Investierenden, da er dein Vorhaben detailliert erklärt. Ein Businessplan enthält einen Finanzierungsplan, eine Marketingstrategie und deckt mögliche Stolpersteine auf. 💡Tipp von Accountable: Plane lieber etwas mehr Budget ein – häufig scheitern Startups an einer unrealistischen Finanzkalkulation. Plane für die Gründung auf jeden Fall diese Kosten ein.

Rechtsform und Gewerbeanmeldung

Gründest du ein Startup, kannst du eine beliebige Rechtsform für dein Unternehmen wählen. Meist handelt es sich bei Startups um gewerbliche Tätigkeiten – du musst also beim zuständigen Gewerbeamt ein Gewerbe anmelden. Doch auch als Freiberufler:in kannst du ein Startup gründen. Personengesellschaften eignen sich gut für freiberufliche Gründer:innenteams. Bei einer gewerblichen Tätigkeit eignet sich für Startups besonders die Gründung einer GmbH oder einer UG, da diese beiden Rechtsformen eine Haftungsbeschränkung bieten. Im Haftungsfall bleibt dein privates Vermögen somit verschont. Die Wahl der Rechtsform hängt auch davon ab, ob du als Einzelperson oder im Team das Startup gründest. Nachdem du dich für eine geeignete Rechtsform entschieden hast, steht das formale Gründungsprozedere an: Um eine Kapitalgesellschaft zu gründen, musst du dich an eine:n Notar:in wenden und dich beim Handelsregister anmelden. Darauf folgt die Gewerbeanmeldung, und dann meldest du dich beim Finanzamt und weiteren zuständigen Behörden. Eröffnet als Gründer:innenteam außerdem ein Geschäftskonto und überlegt euch, ob ihr einen Gesellschaftsvertrag aufsetzen möchtet. ➡️ Solltest du eine GmbH gründen?

Wie finanziert man ein Startup?

Eine der wichtigsten Fragen bei Gründung eines Startups: Welche Finanzierungsmöglichkeiten hast du? Wir haben die wichtigsten Optionen zusammengetragen:
  • Eigenkapital: Für manche Geschäftsideen reichen private Rücklagen aus, um die Gründung zu verwirklichen. Bitte Freund:innen und Familie, dich nach Möglichkeit finanziell zu unterstützen.
  • Team erweitern: Suche dir geeignete Geschäftspartner:innen, um ein höheres Eigenkapital aufzubauen.
  • Fremdkapital: Nehmt als kreditwürdiges Gründer:innenteam einen Kredit auf oder wendet euch an Investierende. Um potenzielle Investor:innen oder Business Angels von eurer Idee zu überzeugen, solltet ihr ein aussagekräftiges Pitch Deck erarbeiten.
  • Förderung vom Staat: Wenn du dich gerade selbstständig machst, stehen diverse Förderprogramme zur Wahl. Der Staat unterstützt eine lebendige Startup-Landschaft beispielsweise mit speziellen Krediten. Auch Bundesländer bieten eigene Zuschüsse für Existenzgründer:innen. Bewirb dich frühzeitig für ein passendes Programm – gesetzlichen Anspruch auf Förderung hast du nicht.
Planst du, aus der Arbeitslosigkeit heraus ein Startup zu gründen? Dann könnte ein Gründungszuschuss der Arbeitsagentur für dich infrage kommen. Moderne Methoden wie Bootstrapping oder Crowdfunding eignen sich ebenso zur Gewinnung von Kapital. Jede Finanzierungsmöglichkeit hat Vor- und Nachteile. Beachte stets die Konsequenzen – je nach Finanzierung kann es beispielsweise zur Abgabe von Unternehmensanteilen oder Stimmrechten kommen. Auch Auswirkungen auf die Steuern deines Startups sind möglich.

Startup absichern

Um die Existenz deines Startups zu schützen, empfiehlt es sich, einige Startup-Versicherungen in Betracht zu ziehen. Wichtige Versicherungen für Startups können sein:
  • Sozialversicherungen: Renten-, Pflege-, Krankenversicherung
  • Berufsunfähigkeitsversicherung
  • Unfallversicherung
  • Rechtsschutzversicherung
  • Diverse Haftpflichtversicherungen
Je nach Branche und vorhandenem Startkapital sind unterschiedliche Versicherungen für dein Startup und für dich als Gründer:in sinnvoll.

Startup: Diese Steuern musst du zahlen

Als gewerblich Selbstständige:r bist du zur fristgerechten Abgabe einer Steuererklärung verpflichtet. Kümmere dich je nach Pflicht um Einkommensteuer, Kapitalertragsteuer, Gewerbesteuer und Umsatzsteuer. Auch Körperschaftsteuern können anfallen.

Einkommensteuer

Sobald du mit deinem Startup Einkünfte generierst, musst du diese versteuern – hier kommt die Einkommensteuer ins Spiel. Wie hoch der zu zahlende Betrag ist, hängt proportional von der Höhe deines Einkommens ab. Dabei gilt ein jährlicher Grundfreibetrag von 10.908 Euro (Steuerjahr 2023). Wenn dein Einkommen unter diesem Freibetrag liegt, fällt für dich keine Einkommensteuerzahlung an.

Umsatzsteuer

In den meisten Branchen besteht eine Umsatzsteuerpflicht. Das bedeutet, dass deine Kund:innen 19 oder 7 Prozent Steuern zahlen, wenn sie deine Leistung in Anspruch nehmen. Diese Beträge leitest du vollständig an das Finanzamt weiter. Allerdings kannst du deine selbst gezahlte Umsatzsteuer (Vorsteuer) mit diesem Betrag verrechnen. Auch für die Umsatzsteuer gibt es Höchstbeträge, die über deine Steuerpflicht entscheiden. Liegt dein Umsatz im ersten Kalenderjahr unter 22.000 Euro und im Folgejahr bei maximal 50.000 Euro, kannst du von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch machen. Als Kleinunternehmer:in bist du von der Umsatzsteuer befreit und ersparst dir Aufwand in der Buchhaltung.

Gewerbesteuer

Wenn du nicht freiberuflich tätig bist, sondern ein Gewerbe betreibst, giltst du in Deutschland als gewerbesteuerpflichtig. Ob du Gewerbesteuer zahlen musst, hängt von deinem jährlichen Gewinn ab: Liegt dieser unter dem Freibetrag von 24.500 Euro, bist du von der Gewerbesteuerpflicht befreit – diese Regel greift allerdings nur bei Einzelunternehmen und Personengesellschaften.

Jetzt dein Startup gründen: Checkliste

Ein garantiertes Erfolgsrezept für Startups gibt es nicht. Als grober Leitfaden für deinen Weg in die Selbstständigkeit kannst du dich an dieser Checkliste orientieren:
  • Geschäftsidee
  • Geschäftsmodell
  • Produktentwicklung
  • Businessplan
  • Rechtsform
  • Finanzierung
  • Firmenname und Markenrechte
  • Formales Gründungsprozedere
  • Personal suchen
Wenn du ein eigenes Startup gründest, kommen viele Entscheidungen und Hürden auf dich zu. Mit der richtigen Einstellung und einem ausgefeilten Plan kannst du dir die Chancen eines Startups zunutze machen und mit deinem Geschäftsmodell womöglich den Markt erobern.

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Autor:in - Tino Keller

Tino Keller ist der Mitbegründer von Accountable und möchte damit Steuern und Finanzen für Selbstständige revolutionieren.

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Echte Erfahrungsberichte und Kommentare

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484 Bewertungen

Reviews.io

Steuern? Einfach, einfach! Ich kann mit Accountable mein Business super effizient gestalten was den Verwaltungs-Teil betrifft. Auch bei Fragen ist der Steuer-Coach (auch mit echten Menschen ;-)) wirklich schnell und super hilfreich! Alles in allem kann ich Accountable einfach weiterempfehlen.

Patric S

Reviews.io 31.03.2026

Top App! ich habe sowas von keine Ahnung von der ganzen Geschichte. Aber es ist super erklärt und wirklich sehr leicht ! Ich bin top zufrieden

marco moertzsch

Google 20.11.2025

Bin überwältigt wie gut diese App ist. Sie übernimmt quasi alles für dich, man muss nur seine Sachen eintragen und selbst da übernimmt die KI 90%. Wenn man irgendwas nicht weiß, Probleme oder Fragen hat hilft die Ki oder man bekommt innerhalb von 1-2 Tagen direkt Hilfe von einem Steuer-Coach. UI auch sehr schön und leicht zu bedienen. Absolute Empfehlung von mir, wüsste nicht was man besser machen könnte!

vuno7

App Store 20.11.2025

Das Interface leitet einen super einfach durch alle relevanten Dinge: Konten, Einnahmen und Ausgaben, Steuern. Man wird sehr übersichtlich darauf hingewiesen, welche Steuern zu zahlen sind. Wenn man seine Buchhaltung in der Plattform pflegt, werden die Daten automatisch in die richtigen Steuerformulare übertragen. Bei Fragen gibt es den KI Chat und echte Ansprechpartner. Es macht richtig Spaß. Nachdem ich einige Änderungswünsche vorgeschlagen hatte, hat mir der Support sehr kulant geholfen und Nachbesserung versprochen.

Jonathan

OMR 20.05.2025

Ein super Steuerprogramm,das Rechnungen schreiben ist sehr einfach. Es ist alles sehr übersichtlich. Sehr gut ist die persönliche Beratung, wenn sie gebraucht wird.

Anonym

Reviews.io 25.03.2026

Ich habe noch nie ein Finanzprogramm benutzt, das so zuverlässig, treffsicher und genau die Belege automatisiert ausliest. Einfach super. Die Buchung der einzelnen Vorgänge geht damit in Windeseile – und wenn mal eine Fall nicht ganz klar ist, hilft die KI und der Chatbot super weiter. Die automatischen Vorschläge zur Belegzuordnung sind auch für den absoluten Laien perfekt verständlich. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich noch nie so schnell die Belegerfassung erledigt hatte. Ich pflege gerade die letzten Monate ein und bin damit ruckzuck durch.

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Super App. Macht Buchhaltung, Rechnungen erstellen, Steuerzahlung und alles drum und dran sehr einfach. Und wenn man mal Fragen hat, haben die einen tollen Kundenservice. Wirklich empfehlenswert.

Kristina

Google 27.02.2025

Ich liebe die App, ich bin super froh, endlich keinen Papierkram mehr zu haben. Ich hatte erst Probleme beim Upgrade auf meines Plans, aber der Support ist super schnell und hilfsbereit und so konnte ich in kürzester Zeit auch das Upgrade durchführen. Jetzt mit allen Funktionen ist es einfach noch so viel besser, da ich die Anwendung nun auch am PC nutzen kann und Zugriff auf den Chat mit den Steuer-Profis habe, die mich bei jeder Frage unterstützen. Einfach klasse!

LisNutz

App Store 11.05.2024

Ich finde das Team von Accountable sehr fachlich, professionell, schnelle Antworten (auch um 22 Uhr). Einfach ein gelungenes Produkt mit einem starken Team dahinter.

Willi H

Reviews.io 09.04.2026

Eine sehr übersichtliche und intuitive App. Ich nutze sie seitdem ich meine Selbstständigkeit angefangen habe und habe seitdem noch keine Probleme damit gehabt, dass irgendwas nicht funktioniert hat oder ich den Überblick verloren habe. Außerdem ist es auch total nützlich, dass man Fragen zu Steuern usw. direkt an eine KI oder einen Steuer-Coach stellen kann

Niklas

Google 28.03.2025