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Make-Up-Artisten sind gefragter denn je. Egal ob für Hochzeiten, besondere Anlässe oder Film- und Fernsehproduktionen, die Nachfrage nach professionellen Make-Up-Künstlern ist extrem groß. Eine große Chance also für dich, wenn du dich für Make-Up interessierst und den Pinsel gerne zu deinem Arbeitswerkzeug machen würdest.
In diesem Artikel erklären wir, wie du dich als Make-Up-Artist selbstständig machen kannst und welche steuerlichen Besonderheiten du dabei berücksichtigen solltest.
Selbstständig als Make-Up-Artist, das musst du wissen
Grundsätzlich kann sich jeder als Make-Up-Artist selbstständig machen, der über die entsprechenden Fähigkeiten für den Job verfügt - denn der Begriff ist nicht gesetzlich geschützt. Dennoch gibt es zahlreiche Aus- und Weiterbildungsangebote, mit denen du dich zum Make-Up-Artist ausbilden lassen kannst.
Das kann nicht nur für deine Skills in dem Bereich von Vorteil sein, sondern auch für den späteren Erfolg in dem Beruf. Da es mittlerweile sehr viele Make-Up-Artisten gibt, kann eine Ausbildung ein entscheidender Faktor für Kunden sein, um mit dir zusammenzuarbeiten. Außerdem bieten viele Ausbildungsstätten auch den Vorteil des Networkings, denn dort kommst du nicht nur mit Ausbildern und anderen Auszubildenden, sondern auch mit potenziellen Kunden in Berührung. Das kann ein entscheidender Vorsprung für den Schritt in die Selbstständigkeit sein.
Es gibt eine große Preisspanne in der Beauty-Branche und das betrifft auch den Verdienst von Make-Up-Artisten. Während viele Artists gerade zu Beginn ihrer Karriere wahrscheinlich nach einem festen Stundensatz abrechnen, können etabliertere Make-Up-Artisten mit Stammkunden und einem guten Ruf durchaus höhere Gesamtgagen für Jobs abrechnen.
Wie viel du verdienst, hängt also sowohl von deinem Klientel, als auch deiner eigenen Erfahrung ab. Bei der Berechnung deiner Preise solltest du übrigens unbedingt mit einberechnen, ob du einen Anfahrtsweg zu dem Job hast und auch den Wert der von dir mitgebrachten Produkte nicht vergessen.
Sind Make-Up-Artists Freiberufler oder ein Gewerbe?
Als Make-Up-Artist übst du in aller Regel einen freien Beruf aus, da dieser nicht von einer Berufsbezeichnung geschützt ist und außerdem eine künstlerische Tätigkeit umfasst.
Das heißt, dass du dich für die Aufnahme einer selbstständigen Tätigkeit nicht beim Gewerbeamt anmelden, sondern einfach nur den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung ausfüllen musst.
Es ist jedoch möglich, dass je nach Ausrichtung deiner Tätigkeit das Finanzamt anders entscheidet. Ob du Freiberufler oder Gewerbe bist, erfährst du in dem Brief, den du nach Anmeldung der Selbstständigkeit von deinem Finanzamt erhältst.
💡Tipp von Accountable: Zur Frage, ob du als Make-Up-Artist Freiberufler:in bist oder ein Gewerbe anmelden musst, hilft dir auch unser kurzer Test weiter!
Kann ich als Make-Up-Artist Kleinunternehmer sein?
Je nachdem wie viel du planst, mit deiner Tätigkeit als selbstständige:r Make-Up-Artist zu verdienen, kann es für dich von Vorteil sein, von der Kleinunternehmerregelung Gebrauch zu machen. Diese befreit dich nämlich von der Umsatzsteuerpflicht, sofern du die vorgegebenen Umsatzgrenzen nicht überschreitest.
Ob es sich als Make-Up-Artist aber wirklich lohnt, keine Umsatzsteuer zu zahlen, solltest du vorab gut durchrechnen oder dich im Zweifel von einem Steuerprofi beraten lassen. Denn als Make-Up-Artist hast du bereits zu Beginn deiner Tätigkeit einige berufliche Ausgaben, für die es sich lohnen kann, keine Umsatzsteuer zu zahlen - und die kriegst du nur zurück, wenn du umsatzsteuerpflichtig bist. Mehr dazu findest du hier.
Kann ich als Make-Up-Artist in die Künstlersozialkasse?
Als Selbstständige:r musst du dich selbst um deine Krankenversicherung kümmern und außerdem auch die volle Beitragslast tragen. Denn anders als bei Angestellten hast du ja keinen Arbeitgeber, der die Hälfte der Beiträge für dich einzahlt.
Um speziell selbstständigen Künstlern bei dieser Misere zu helfen, gibt es die Künstlersozialkasse, kurz KSK. Diese übernimmt für ihre Mitglieder quasi die Rolle des Arbeitgebers und zahlt die andere Hälfte der Beiträge ein.
Um jedoch in die KSK aufgenommen zu werden, musst du von der Versicherung als freischaffende:r Künstler:in eingestuft werden. Das sollte in aller Regel bei Make-Up-Artisten der Fall sein. Dementsprechend kannst du dich als selbstständiger Make-Up-Artist um eine Aufnahme in die Künstlersozialkasse bewerben.
Kommen wir nun zum Eingemachten: Deinen Steuerpflichten als selbstständiger Make-Up-Artist. Wenn du nicht als Kleinunternehmer angemeldet bist, dann sind die folgenden Steuermeldungen Pflicht für dich:
Zusätzlich zu der Einkommensteuererklärung musst du außerdem in der Regel auch eine Einnahmenüberschussrechnung (EÜR) abgeben. Dies ist ein gesondertes Formular, in dem du deine Einnahmen aufschlüsselst.
💡 Tipp von Accountable: Mit unserer Steuerlösung kannst du alle Steuererklärungen erstellen und auch direkt ans Finanzamt übermitteln. Erledige deine Steuern einfach per kostenloser App und Desktop Version am Laptop. So behältst du außerdem von Anfang an den Überblick über deine Einkünfte und Ausgaben!
Was kann ich von der Steuer absetzen?
Das Gute an der Selbstständigkeit ist, dass du nicht nur Steuern zahlen musst, sondern auch gezahlte Steuern für berufliche Anschaffungen zurückbekommen kannst. Zu den gängigsten sogenannten Betriebskosten für Make-Up-Artisten gehören etwa Pinsel sowie eine große Auswahl an Make-Up-Produkten, aber auch Schürzen und Utensilien wie Trolleys und Tragegürtel, um die Produkte mobil von einem Kunden zum nächsten transportieren zu können.
Wenn du außerdem von Zuhause aus arbeitest, kannst du auch die anteiligen Kosten für dein Homeoffice absetzen. Und wenn du mit deinem Auto zu Kunden fährst, kannst du unter anderem deine Spritkosten geltend machen.
Auf den Geschmack gekommen? Dann leg direkt los und melde dich jetzt mit Accountable direkt selbstständig. Fülle einfach den Fragebogen zur steuerlichen Erfassung auf unserer Seite aus und wir schicken ihn direkt und sicher an das Finanzamt. Deiner Karriere als Make-Up-Artist steht nichts mehr im Weg!
Steuern? Einfach, einfach! Ich kann mit Accountable mein Business super effizient gestalten was den Verwaltungs-Teil betrifft. Auch bei Fragen ist der Steuer-Coach (auch mit echten Menschen ;-)) wirklich schnell und super hilfreich! Alles in allem kann ich Accountable einfach weiterempfehlen.
Patric S
31.03.2026
Top App! ich habe sowas von keine Ahnung von der ganzen Geschichte. Aber es ist super erklärt und wirklich sehr leicht ! Ich bin top zufrieden
marco moertzsch
20.11.2025
Bin überwältigt wie gut diese App ist. Sie übernimmt quasi alles für dich, man muss nur seine Sachen eintragen und selbst da übernimmt die KI 90%. Wenn man irgendwas nicht weiß, Probleme oder Fragen hat hilft die Ki oder man bekommt innerhalb von 1-2 Tagen direkt Hilfe von einem Steuer-Coach. UI auch sehr schön und leicht zu bedienen. Absolute Empfehlung von mir, wüsste nicht was man besser machen könnte!
vuno7
20.11.2025
Das Interface leitet einen super einfach durch alle relevanten Dinge: Konten, Einnahmen und Ausgaben, Steuern. Man wird sehr übersichtlich darauf hingewiesen, welche Steuern zu zahlen sind. Wenn man seine Buchhaltung in der Plattform pflegt, werden die Daten automatisch in die richtigen Steuerformulare übertragen. Bei Fragen gibt es den KI Chat und echte Ansprechpartner. Es macht richtig Spaß. Nachdem ich einige Änderungswünsche vorgeschlagen hatte, hat mir der Support sehr kulant geholfen und Nachbesserung versprochen.
Jonathan
20.05.2025
Ein super Steuerprogramm,das Rechnungen schreiben ist sehr einfach. Es ist alles sehr übersichtlich. Sehr gut ist die persönliche Beratung, wenn sie gebraucht wird.
Anonym
25.03.2026
Ich habe noch nie ein Finanzprogramm benutzt, das so zuverlässig, treffsicher und genau die Belege automatisiert ausliest. Einfach super. Die Buchung der einzelnen Vorgänge geht damit in Windeseile – und wenn mal eine Fall nicht ganz klar ist, hilft die KI und der Chatbot super weiter. Die automatischen Vorschläge zur Belegzuordnung sind auch für den absoluten Laien perfekt verständlich. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich noch nie so schnell die Belegerfassung erledigt hatte. Ich pflege gerade die letzten Monate ein und bin damit ruckzuck durch.
Christian
09.11.2025
Super App. Macht Buchhaltung, Rechnungen erstellen, Steuerzahlung und alles drum und dran sehr einfach. Und wenn man mal Fragen hat, haben die einen tollen Kundenservice. Wirklich empfehlenswert.
Kristina
27.02.2025
Ich liebe die App, ich bin super froh, endlich keinen Papierkram mehr zu haben. Ich hatte erst Probleme beim Upgrade auf meines Plans, aber der Support ist super schnell und hilfsbereit und so konnte ich in kürzester Zeit auch das Upgrade durchführen. Jetzt mit allen Funktionen ist es einfach noch so viel besser, da ich die Anwendung nun auch am PC nutzen kann und Zugriff auf den Chat mit den Steuer-Profis habe, die mich bei jeder Frage unterstützen. Einfach klasse!
LisNutz
11.05.2024
Ich finde das Team von Accountable sehr fachlich, professionell, schnelle Antworten (auch um 22 Uhr). Einfach ein gelungenes Produkt mit einem starken Team dahinter.
Willi H
09.04.2026
Eine sehr übersichtliche und intuitive App. Ich nutze sie seitdem ich meine Selbstständigkeit angefangen habe und habe seitdem noch keine Probleme damit gehabt, dass irgendwas nicht funktioniert hat oder ich den Überblick verloren habe. Außerdem ist es auch total nützlich, dass man Fragen zu Steuern usw. direkt an eine KI oder einen Steuer-Coach stellen kann
Niklas
28.03.2025
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