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So bezahlst du die Umsatzsteuer ans Finanzamt

Aktualisiert am
Lesezeit 2 minuten

Selbstständige müssen an einiges denken, wenn es um die regelmäßige Umsatzsteuervoranmeldung geht. Denn nicht nur die Vorbereitung und das Übermitteln ans Finanzamt sind wichtig, natürlich darf auch die Zahlung nicht vergessen werden. Hier erklären wir, wie du die Umsatzsteuer richtig abführst. 

So berechnet sich der Betrag deiner Umsatzsteuer

Eigentlich ist es ganz einfach: Der Betrag berechnet sich aus der Umsatzsteuer, die du deinen Kunden berechnest. Davon ziehst du die Umsatzsteuer ab, die du selbst für Ausgaben gezahlt hast.

Selbstständige müssen die Umsatzsteuer regelmäßig ans Finanzamt abführen (wenn sie nicht durch die Kleinunternehmerregelung von dieser Pflicht befreit sind). Das heißt, als Selbstständige*r weist du die Umsatzsteuer auf deinen Rechnungen an deine Kunden aus. Diese Beträge musst du dann ans Finanzamt übermitteln. Gleichzeitig kannst du die Umsatzsteuer, die du für berufliche Ausgaben gezahlt hast, vom Finanzamt einfordern. Ausgaben und Einnahmen reichst du dann zusammen in der Umsatzsteuervoranmeldung ein. Diese musst du je nach Vorgabe monatlich oder vierteljährig digital übermitteln. Dafür musst du nicht ELSTER nutzen, du kannst sie auch direkt in der Accountable App einreichen!

Wie zahle ich die Umsatzsteuer an das Finanzamt?

Die kalkulierte Summe, die du schließlich abführen musst, überweist du dann direkt mit Angabe deiner Steuernummer auf das Konto deines zuständigen Finanzamts.

Tipp von Accountable 💡: Mach’ es dir leicht und nutze die App zur Übermittlung deiner Umsatzsteuervoranmeldung. Denn Accountable kalkuliert automatisch die fällige Summe für dich und zeigt dir außerdem direkt die Kontodaten des Finanzamts für die Überweisung an.

Wann sind die Fristen für die Zahlung der Umsatzsteuer?

Je nach dem, was dein Finanzamt dir mitteilt, musst du die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich oder vierteljährig einreichen und überweisen. Das Ende der Frist fällt immer auf den 10. Tag des Folgemonats. Diese Deadline bezieht sich sowohl auf die Abgabe, als auch die Zahlung der Umsatzsteuer. Fällt der 10. auf ein Wochenende oder Feiertag, ist der letzte Tag der Frist der nächstfolgende Werktag.

Führst du die Umsatzsteuervoranmeldung monatlich ab, musst du sie also auch bis zum 10. Tag des darauffolgenden Monats bezahlt haben. Musst du sie vierteljährig abgeben, ist der Termin z.B. der 10. April für das erste Quartal.

Wann bekommt man die Umsatzsteuer zurück?

Es ist natürlich auch möglich, dass du in einem Zeitraum gar keine Einkünfte aus der selbstständigen Arbeit hattest, oder du mehr Ausgaben als Einnahmen zu verbuchen hast. Vor allem, wenn du mit deiner Selbstständigkeit noch ganz am Anfang stehst, hast du wahrscheinlich zunächst wenige Einnahem aber bereits einige berufliche Ausgaben. Auch wenn du viele Kunden im Ausland hast, berechnest du ebenfalls keine Umsatzsteuer, hast aber vielleicht Umsatzsteuer für deine eigenen Ausgaben in Deutschland einzufordern.

In diesem Fall musst du deine Umsatzsteuervoranmeldung trotzdem einreichen. Allerdings bekommst du dann Geld vom Finanzamt zurück. In der Regel überweist das Finanzamt den zu erstattenden Betrag sogar recht schnell, in ein bis drei Wochen.

Sophia Merzbach, creative writer und content producer
Sophia Merzbach, creative writer und content producer

Sophia liebt es zu lesen und kreative Texte zu schreiben. Sie freut sich sehr, Teil des bunten Teams von Accountable zu sein und wird langsam aber sicher zum Profi in Steuerfragen.
In ihrer Freizeit trifft man sie in der Boulderhalle, im Italienischkurs oder beim Entdecken ihrer neuen Heimat Berlin.

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