Du hast eine Steuerfrage? Du bekommst unsere Experten-Antwort kostenlos per E-Mail.
Bitte gib eine gültige E-Mail-Adresse ein
Das beste Rechnungsprogramm für Selbstständige in Deutschland ist das, das nach dem Rechnungsversand nicht aufhört: Es muss E-Rechnungen im Format XRechnung oder ZUGFeRD erzeugen, GoBD-konform archivieren und die Umsatzsteuer direkt in die USt-Voranmeldung überführen. Reine PDF-Editoren erfüllen das ab 2027 nicht mehr.
Diese sieben Lösungen sind für Solo-Selbstständige und Freiberufler in Deutschland relevant: Accountable, Lexware Office, sevdesk, FastBill, Papierkram, Kontist und Zervant. Sie unterscheiden sich weniger im Preis (rund 8 bis 30 Euro pro Monat) als im Funktionsumfang nach dem Rechnungsversand.
Die Kurzfassung nach Nutzertyp: – Rechnung + Steuererklärung oder Banking in einem Tool: Accountable, Kontist – Klassische Buchhaltung mit Steuerberater-Anbindung (DATEV): Lexware Office, sevdesk – Projekt- und Zeiterfassung inklusive: Papierkram, FastBill – Kostenlos für sehr geringes Rechnungsvolumen: Zervant
Der Vergleich bewertet alle sieben Anbieter nach fünf Kriterien: Rechtssicherheit (Pflichtangaben nach § 14 UStG, GoBD), E-Rechnungs-Fähigkeit, Gestaltungsmöglichkeiten, Prozesse nach dem Versand (Zahlungsabgleich, Umsatzsteuer, Banking) und Zusammenarbeit mit dem Steuerberater.
Welche Funktionen braucht ein Rechnungsprogramm für Selbstständige?
Ein Rechnungsprogramm für Selbstständige braucht fünf Dinge: rechtssichere Rechnungen ohne manuelle Kontrolle, E-Rechnungen in den Formaten XRechnung, ZUGFeRD oder Peppol, ein Design, das du individuell anpassen kannst, einen funktionierenden Prozess nach dem Versand und eine Option oder Alternative für einen Steuerberater.
Weitere Funktionen sind nützlich, aber nicht jedes Rechnungsprogramm muss alles können. Denn für einen Freelancer mit zehn Rechnungen im Monat gelten andere Anforderungen als für ein Unternehmen mit Warenlager und fünf Mitarbeitenden.
Wir haben uns deshalb die fünf wichtigsten Kritikern angeschaut.
1. Rechtssicherheit ohne Nachdenken
Ein gutes Rechnungsprogramm setzt die Pflichtangaben selbst und zwingt dich nicht, jede Rechnung gegen das Umsatzsteuergesetz zu prüfen.
Zu den Pflichtangaben gehören unter anderem Name und Anschrift von Rechnungsaussteller und Rechnungsempfänger, eine fortlaufende Rechnungsnummer, die Leistungsbeschreibung, der Leistungszeitpunkt und der Betrag. Hier erfährst du genauer, welche Angaben auf einer Rechnung nicht fehlen dürfen.
Für Kleinunternehmer kommt noch ein Punkt hinzu: Wer die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG nutzt, darf grundsätzlich keine Umsatzsteuer auf der Rechnung ausweisen und muss den entsprechenden Hinweis korrekt formulieren. Also muss dein Rechnungsprogramm diese Regelung so einfach wie möglich darstellen können.
Dazu kommt die Archivierung. Rechnungen müssen nachvollziehbar und unveränderbar aufbewahrt werden. Die Anforderungen ergeben sich aus den GoBD.
2. E-Rechnung: Kann das Tool mehr als PDF?
Seit 1. Januar 2025 gelten in Deutschland neue Regeln für Rechnungen. Unternehmen müssen seitdem E-Rechnungen empfangen und verarbeiten können. Für das Ausstellen von E-Rechnungen gelten Übergangsfristen.
Eine PDF-Rechnung ist keine E-Rechnung. Eine E-Rechnung ist ein strukturierter Datensatz in einem Format wie XRechnung oder ZUGFeRD, den ein anderes System maschinell auslesen kann.
Wichtig sind insbesondere Formate wie XRechnung und ZUGFeRD sowie – je nach Anwendungsfall – der Versand und Empfang über PEPPOL.
Für Selbstständige bedeutet das konkret:
E-Rechnungen empfangen: Seit 2025 musst du technisch in der Lage sein, E-Rechnungen zu empfangen – auch als Kleinunternehmer.
E-Rechnungen ausstellen: Die Pflicht kommt schrittweise. Ab 2027 gilt sie für Unternehmen mit mehr als 800.000 € Vorjahresumsatz, ab 2028 grundsätzlich für alle Unternehmen.
Für B2C gilt die Pflicht nicht: Rechnungen an Privatpersonen sind grundsätzlich nicht betroffen.
Kurz gesagt: Als Selbstständiger solltest du schon jetzt E-Rechnungen empfangen können. Wenn du hauptsächlich an Unternehmen fakturierst, lohnt es sich außerdem, dein Rechnungstool frühzeitig auf die neuen Anforderungen vorzubereiten.
Praktisch heißt das, dein Rechnungsprogramm sollte XRechnung und ZUGFeRD beherrschen und je nach Kundenkreis, besonders bei öffentlichen Auftraggebern, den Versand über PEPPOL unterstützen.
3. Sieht die Rechnung aus wie mein Unternehmen?
Rechnungen sind Geschäftsdokumente und damit Teil deines Markenauftritts. Ein gutes Rechnungsprogramm kann mehr als ein Standard-PDF mit deinem Namen oben rechts.
Achte auf:
eigenes Logo
Farben und Layout
individuelle Texte
wiederverwendbare Vorlagen
verschiedene Rechnungslayouts
eine Vorschau, die dem fertigen Dokument entspricht
Es kann ebenfalls wichtig sein, unterschiedliche individuelle Vorlagen zu gestalten und zu speichern. Denn die Rechnung an einen Bestandskunden sieht eventuell anders aus als die an einen Neukunden.
4. Was passiert nach dem Versenden?
Hier trennt sich ein Rechnungstool von einer Buchhaltungslösung. Ein gutes Programm erkennt, ob eine Rechnung bezahlt wurde, zeigt offene Posten und unterstützt Zahlungserinnerungen und Mahnungen.
Noch wichtiger ist die Verbindung zur Buchhaltung: Wird der Umsatz automatisch verbucht und bei der Umsatzsteuer berücksichtigt? Kann dein Programm sogar deine Gewinnermittlung und Steuererklärung zum Jahresabschluss erstellen?
Wenn du dafür jeden Monat Daten aus deinem Rechnungsprogramm exportieren und in ein zweites Steuerprogramm übertragen musst, hast du digital Rechnungen geschrieben, aber keinen integrierten Prozess der dir Zeit spart und deine Arbeit automatisiert.
5. Steuerberater anbinden oder ersetzen?
Bei diesem Kriterium gibt es zwei Wege, und sie führen zu unterschiedlichen Tools.
Weg 1: Du arbeitest weiter mit einem Steuerberater. Dann entscheidet die Schnittstelle über den Aufwand auf beiden Seiten. Relevant sind DATEV-Export, ein eigener Steuerberater-Zugang, gemeinsame Zugriffsrechte, strukturierte Buchungsdaten und ein digitales Belegarchiv. Ein Steuerberater-Zugang lohnt sich besonders, wenn du die laufende Buchhaltung selbst erledigst und dein Steuerberater beim Jahresabschluss übernimmt.
Weg 2: Du erledigst die Steuern selbst. Für viele Solo-Selbstständige ist der Steuerberater kein zwingender Bestandteil mehr. Sie erledigen Buchhaltung und Steuerpflichten selbst mit Software und eigenem automatischem Set-Up. Voraussetzung ist, dass das Tool die Erklärungen nicht nur vorbereitet, sondern direkt beim Finanzamt einreicht.
Die 7 besten Rechnungsprogramme für Selbstständige im Vergleich
1. Accountable
Am besten für: Selbstständige, Freiberufler, Gewerbetreibende und Kleinunternehmer, die Buchhaltung und Steuern selbst erledigen möchten.
Preis ab: Kostenlos oder ab 9,90 Euro im Monat
Accountable verbindet Rechnungsstellung, Buchhaltung, Steuererklärungen und Banking in einer Anwendung. Der Unterschied zu einem reinen Rechnungstool zeigt sich nach dem Versand: Die Einnahme wird verbucht, in der USt-Voranmeldung berücksichtigt und in die EÜR übernommen, ohne Export und ohne zweites Programm.
Was Accountable gut macht:
E-Rechnungen als XRechnung, ZUGFeRD oder über Peppol möglich
Gestaltungskontrolle über Farben, Textformatierung, Schriftgrößen, Logo-Größe, Tabellenrahmen etc.
Mehrere Layouts speichern und zwischen ihnen wechseln
Rechnungen und Angebote in einer Anwendung
Wiederkehrende Rechnungen werden unterstützt
Automatische Verbuchung der Einnahmen und Verbindung zur Steuerberechnung
USt-Voranmeldung, EÜR, Umsatzsteuerjahreserklärung, Einkommensteuererklärung und Gewerbesteuererklärung direkt in der App
Live-Vorschau die aussieht wie die finale PDF Rechnung
Rechnungen sind GoBD-konform, steuerlich sauber, rechtlich vollständig
DATEV Export für Steuerberater
Wo Accountable schwächelt:
keine klassische Warenwirtschaft oder Lagerverwaltung
In der mobilen App von Accountable sind die Optionen eingeschränkter als in der Web Version
Fazit: Wenn du Rechnung, Buchhaltung und Steuern nicht auf mehrere Programme verteilen willst, ist Accountable die beste Wahl.
In diesem kurzen Video siehst du, wie die Rechnungsstellung in Accountable aussieht. Du kannst Angaben bis ins kleinste Detail personalisieren und anpassen oder mit einer allgemeinen, korrekten und rechtssicheren Vorlage arbeiten.
2. Lexware Office
Am besten für: Selbstständige mit Steuerberater und wachsendem Buchhaltungsbedarf.
Preis ab: Ab 12,90 Euro netto/Monat für die Version M zur Rechnungserstellung.
Lexware Office ist deutlich mehr als ein reines Rechnungsprogramm. Die Software deckt von Angeboten und Rechnungen bis hin zu Buchhaltung, EÜR und Umsatzsteuer viele Bereiche ab.
Was es gut macht:
umfangreiche Buchhaltungsfunktionen
Steuerberaterzugang und Zusammenarbeit
E-Rechnungen inklusive ZUGFeRD und XRechnung in den entsprechenden Funktionen
Wo es schwächelt:
Wer wirklich nur einfache Rechnungen schreiben möchte, bezahlt für Funktionen, die er möglicherweise nicht braucht
Die vollständige Buchhaltung ist erst in höheren Tarifen enthalten; Rechnungen starten mit der Version M
Fazit: Gute Wahl, wenn aus dem Rechnungsprogramm mit der Zeit eine vollständige Buchhaltungslösung werden soll und ein Steuerberater mitliest.
3. sevdesk
Am besten für: kleine Unternehmen mit Produkten, Warenwirtschaft und mehreren Nutzern.
Preis ab: Kostenlos oder ab 12,90 Euro netto/Monat für den Rechnungstarif
sevdesk verbindet Rechnungen mit Buchhaltungsfunktionen und richtet sich damit an Selbstständige und Unternehmen, die über die reine Rechnungserstellung hinausgehen möchten.
Was es gut macht:
Rechnungen, Angebote und Buchhaltung in einer Lösung
ZUGFeRD und XRechnung
Produkt- und Kundenverwaltung sowie Funktionen für wachsende Unternehmen
Wo es schwächelt:
Der volle Funktionsumfang wird mit steigender Unternehmensgröße schnell komplexer
Bietet umfangreiche Buchhaltungsfunktionen aber keine Steuererklärungen
Fazit: sevdesk eignet sich besonders für Selbstständige und kleine Unternehmen, die Rechnungen, Produkte und Buchhaltung in einem umfangreicheren System organisieren möchten.
4. FastBill
Am besten für: Agenturen und Dienstleister mit wiederkehrender Abrechnung
Preis ab: Ab 9 Euro netto/Monat
FastBill legt seinen Schwerpunkt auf Rechnungsstellung und die kaufmännischen Prozesse rund um Kunden und Projekte. Besonders für Dienstleister und Onlinehändler sind wiederkehrende Rechnungen und das Mahnwesen interessant.
Was es gut macht:
Angebote und Rechnungen
Zahlungserinnerungen und Mahnwesen
Schnittstellen und Partnerintegrationen
DATEV-Export und Steuerberaterzugang
Wo es schwächelt:
Der steuerliche Automatisierungsgrad ist für reine Selbstbucher geringer als bei einer Lösung mit Steuerfokus
Stärker auf die Zusammenarbeit mit Steuerberatern ausgerichtet, statt Buchhaltung und Steuerpflichten vollständig selbst abzudecken
Fazit: FastBill ist vor allem für Dienstleistungsunternehmen interessant, bei denen Rechnungsprozesse, Kundenverwaltung und wiederkehrende Abrechnung im Mittelpunkt stehen.
5. Papierkram
Am besten für: Selbstständige mit projektbasierter Arbeit und Zeiterfassung
Preis ab: kostenlos oder ab 9,90 € netto/Monat.
Papierkram kombiniert Rechnungsstellung mit Buchhaltung, Projektverwaltung und Zeiterfassung. Dadurch passt die Software besonders gut zu Freelancer:innen und Dienstleistern, die ihre Arbeitszeit direkt Projekten und Kunden zuordnen möchten.
Was es gut macht:
Zeiterfassung und Projektverwaltung
Detaillierter Funktionsumfang für Rechnungen und Angebote
Buchhaltungsfunktionen inklusive Kassenbuch und Umsatzsteuervoranmeldung in den entsprechenden Tarifen
Wo es schwächelt:
Die Oberfläche und der Funktionsumfang können für jemanden, der ausschließlich Rechnungen schreiben möchte, umfangreicher sein als nötig
Kein Jahresabschluss mit Steuererklärungen
Fazit: Wer seine Projekte, Arbeitszeiten und Rechnungen zusammen verwalten möchte, findet in Papierkram eine passende All-in-one-Lösung.
6. Kontist
Am besten für: Selbstständige, die Geschäftskonto und Steuerrücklagen in einer App verbinden möchten.
Preis ab: kostenlos oder ab 11 Euro netto/Monat
Kontist verfolgt einen etwas anderen Ansatz: Das Geschäftskonto steht im Mittelpunkt, dazu kommen Buchhaltungs- und Steuerfunktionen wie Belegmanagement und Steuerschätzungen.
Was es gut macht:
Geschäftskonto und Buchhaltung miteinander verbunden
automatische Steuerberechnung und Rücklagenbildung
Rechnungstool und Belegverwaltung
Wo es schwächelt:
Das Rechnungsprogramm ist weniger der alleinige Mittelpunkt des Produkts
Wer bereits ein anderes Geschäftskonto nutzt, schöpft einen wichtigen Teil des Konzepts möglicherweise nicht aus
Fazit: Kontist ist besonders interessant, wenn du deine geschäftlichen Finanzen inklusive Konto, Rücklagen, Rechnungen und Buchhaltung möglichst eng miteinander verbinden möchtest.
7. Zervant
Am besten für: Nebenerwerb und Selbstständige mit wenigen Rechnungen im Jahr
Preis ab: kostenlos oder kostenpflichtig ab 9 Euro netto/Monat
Wenn du nur wenige Rechnungen pro Jahr schreibst, muss es nicht zwangsläufig eine umfangreiche Buchhaltungssoftware sein. Zervant bietet einen kostenlosen Einstieg und unterstützt unter anderem Rechnungen, Angebote und XRechnungen.
Was es gut macht:
kostenlose und einfache Rechnungserstellung
Unterstützt E-Rechnungen, wiederkehrende Rechnungen und Zahlungserinnerungen
Wo es schwächelt:
Für die individuelle Anpassung von Rechnungen muss auf den kostenpflichtigen Tarif umgestiegen werden
Der Funktionsumfang rund um die vollständige Steuer- und Buchhaltungsautomatisierung ist geringer als bei umfassenden Buchhaltungslösungen
Fazit: Für wenige Rechnungen und einen einfachen Einstieg ist Zervant interessant, insbesondere dann, wenn du nicht sofort eine komplette Buchhaltungslösung benötigst.
Rechnungsprogramme für Selbstständige im direkten Vergleich
Stand: September 2026
Tabelle seitlich scrollen, um alle Anbieter zu sehen.
Rechnungsprogramme für Selbstständige im Vergleich. Alle Preise netto, zzgl. Umsatzsteuer. Preise und Tarifbestandteile können sich ändern.
Kriterium
AccountableRechnungen
Lexware OfficeVersion M
sevdeskRechnungstarif
FastBillSolo
PapierkramFree / Basic
KontistFree / Premium
ZervantFree
Preis und Eignung
Preis ab (netto/Monat)
9,90 €
12,90 €
11,90 €
10,00 €
0,00 €
0,00 €
0,00 €
Kostenloser Tarif dauerhaft
Nein, Testphase
Nein
Nein
Nein
Ja
Ja
Ja
Am besten geeignet für
Selbstständige ohne Steuerberater
Selbstbucher mit Steuerberater
Kleine Unternehmen mit Produkten
Agenturen und Dienstleister
Projektarbeit mit Zeiterfassung
Geschäftskonto plus Steuern
Wenige Rechnungen im Nebenerwerb
1. Rechtssicherheit
Pflichtangaben nach § 14 UStG automatisch
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
GoBD-konforme Archivierung
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
2. E-Rechnung
E-Rechnungen empfangen und lesen
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ausgabe als XRechnung
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Ausgabe als ZUGFeRD
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Versand und Empfang über PEPPOL
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
3. Gestaltung
Individuelles Design mit Logo und Farben
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Mehrere Rechnungsvorlagen parallel
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
4. Nach dem Rechnungsversand
Zahlungsabgleich
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Zahlungserinnerung und Mahnwesen
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
USt-Voranmeldung direkt aus dem Tool
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
EÜR im Tool
Ja
Ja
Ja
Nein
Ja
Nein
Nein
Einkommensteuererklärung im Tool
Ja
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
Nein
5. Zusammenarbeit mit dem Steuerberater
DATEV-Export
Ja
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Eigener Steuerberater-Zugang
Ja
Ja
Ja
Ja
Nein
Nein
Nein
Funktion vorhandenVorhanden, aber an einen höheren Tarif gebundenNicht vorhanden
FAQ: Häufige Fragen zu Rechnungsprogrammen
Welches Rechnungsprogramm ist für Kleinunternehmer geeignet?
Geeignet ist jedes Programm, das die Kleinunternehmerregelung nach § 19 UStG korrekt umsetzt: kein Umsatzsteuerausweis, dafür der richtige Hinweis auf der Rechnung. Accountable unterstützt die Rechnungsstellung für Kleinunternehmer und auch andere Programme erfüllen diese Anforderungen. Prüfe dies im Zweifel immer zunächst auf der Website.
Muss mein Rechnungsprogramm E-Rechnungen unterstützen?
Ja, du musst E-Rechnungen seit dem 1. Januar 2025 grundsätzlich empfangen können. Für die Ausstellung gelten Übergangsregelungen. Spätestens ab 2028 soll die E-Rechnung aber im inländischen B2B-Bereich grundsätzlich verpflichtend sein. Wenn du heute ein Rechnungsprogramm auswählst, solltest du deshalb darauf achten, dass es E-Rechnungen bereits unterstützt. Mit Accountable kannst du etwa kostenlos E-Rechnungen schreiben.
Was muss auf einer Rechnung als Selbstständiger stehen?
Zu den zentralen Pflichtangaben nach § 14 UStG gehören Name und Anschrift von Aussteller und Empfänger, Steuernummer oder USt-IdNr., Ausstellungsdatum, eine fortlaufende Rechnungsnummer, Menge und Art der Leistung, der Leistungszeitpunkt, das Netto-Entgelt, der Steuersatz und der Steuerbetrag. Welche Angaben im Einzelfall erforderlich sind, hängt vom Sachverhalt ab. Bei Kleinbetragsrechnungen und für Kleinunternehmer gelten Abweichungen.
Gibt es ein kostenloses Rechnungsprogramm, das rechtssicher ist?
Viele Rechnungsprogramme, z.B. Accountable, bieten eine eingeschränkte kostenlose Version an, mit der du bereits rechtssichere Rechnungen schreiben kannst. Allerdings solltest du nicht nur darauf achten, ob du kostenlos eine PDF-Rechnung erstellen kannst. Interessanter sind Fragen wie:
Kann das Tool E-Rechnungen erstellen?
Werden Rechnungen GoBD-konform archiviert?
Kannst du auch deine Buchhaltung regeln?
Für wenige Rechnungen im Nebenerwerb kann ein kostenloses Tool völlig ausreichen. Wenn du deine komplette Buchhaltung selbst erledigen möchtest, lohnt sich häufig eine integrierte Lösung.
Kann ich mein Rechnungsprogramm wechseln, ohne alte Rechnungen zu verlieren?
Ja, grundsätzlich kannst du dein Rechnungsprogramm wechseln. Du solltest den Wechsel aber vorbereiten.
Wichtig ist insbesondere, dass du deine bisherigen Rechnungen und relevanten Buchhaltungsunterlagen weiterhin ordnungsgemäß aufbewahrst. Für umsatzsteuerliche Zwecke gilt für Rechnungen grundsätzlich eine Aufbewahrungsfrist von acht Jahren. Bei E-Rechnungen muss insbesondere der strukturierte Teil in seiner ursprünglichen Form erhalten bleiben.
Was kostet ein gutes Rechnungsprogramm für Selbstständige?
Für reine Rechnungsstellung: 0 bis 13 Euro netto im Monat. Für Rechnung plus Buchhaltung plus Steuererklärungen: etwa 19,90 Euro netto im Monat, z.B. für den Buchhaltungstarif von Accountable.
Reicht Excel oder Word für Rechnungen?
Technisch kannst du eine Rechnung in Word schreiben. Zwei Probleme: Die GoBD-konforme, unveränderbare Archivierung ist damit kaum sicherzustellen, und ab 2028 brauchst du im B2B strukturierte E-Rechnungen, die kann Word nicht erzeugen. Für regelmäßige Rechnungen ist eine Word-Vorlage keine tragfähige Lösung mehr.
Video: Rechnungen & E-Rechnungen schreiben 2026 – So machst du es richtig!
In diesem Video nehmen wir uns die korrekte Rechnungsstellung und die wichtigsten Änderungen durch die E-Rechnungspflicht in Deutschland genau vor. Außerdem zeige ich dir, wie du mit den richtigen Tools deine Buchhaltung vereinfachen kannst.
Selbstständig starten, ohne Steuerfehler
Der komplette Leitfaden für die ersten 12 Monate - von Steuerberatern geprüft
Steuern? Einfach, einfach! Ich kann mit Accountable mein Business super effizient gestalten was den Verwaltungs-Teil betrifft. Auch bei Fragen ist der Steuer-Coach (auch mit echten Menschen ;-)) wirklich schnell und super hilfreich! Alles in allem kann ich Accountable einfach weiterempfehlen.
Patric S
31.03.2026
Top App! ich habe sowas von keine Ahnung von der ganzen Geschichte. Aber es ist super erklärt und wirklich sehr leicht ! Ich bin top zufrieden
marco moertzsch
20.11.2025
Bin überwältigt wie gut diese App ist. Sie übernimmt quasi alles für dich, man muss nur seine Sachen eintragen und selbst da übernimmt die KI 90%. Wenn man irgendwas nicht weiß, Probleme oder Fragen hat hilft die Ki oder man bekommt innerhalb von 1-2 Tagen direkt Hilfe von einem Steuer-Coach. UI auch sehr schön und leicht zu bedienen. Absolute Empfehlung von mir, wüsste nicht was man besser machen könnte!
vuno7
20.11.2025
Das Interface leitet einen super einfach durch alle relevanten Dinge: Konten, Einnahmen und Ausgaben, Steuern. Man wird sehr übersichtlich darauf hingewiesen, welche Steuern zu zahlen sind. Wenn man seine Buchhaltung in der Plattform pflegt, werden die Daten automatisch in die richtigen Steuerformulare übertragen. Bei Fragen gibt es den KI Chat und echte Ansprechpartner. Es macht richtig Spaß. Nachdem ich einige Änderungswünsche vorgeschlagen hatte, hat mir der Support sehr kulant geholfen und Nachbesserung versprochen.
Jonathan
20.05.2025
Ein super Steuerprogramm,das Rechnungen schreiben ist sehr einfach. Es ist alles sehr übersichtlich. Sehr gut ist die persönliche Beratung, wenn sie gebraucht wird.
Anonym
25.03.2026
Ich habe noch nie ein Finanzprogramm benutzt, das so zuverlässig, treffsicher und genau die Belege automatisiert ausliest. Einfach super. Die Buchung der einzelnen Vorgänge geht damit in Windeseile – und wenn mal eine Fall nicht ganz klar ist, hilft die KI und der Chatbot super weiter. Die automatischen Vorschläge zur Belegzuordnung sind auch für den absoluten Laien perfekt verständlich. Auf jeden Fall kann ich sagen, dass ich noch nie so schnell die Belegerfassung erledigt hatte. Ich pflege gerade die letzten Monate ein und bin damit ruckzuck durch.
Christian
09.11.2025
Super App. Macht Buchhaltung, Rechnungen erstellen, Steuerzahlung und alles drum und dran sehr einfach. Und wenn man mal Fragen hat, haben die einen tollen Kundenservice. Wirklich empfehlenswert.
Kristina
27.02.2025
Ich liebe die App, ich bin super froh, endlich keinen Papierkram mehr zu haben. Ich hatte erst Probleme beim Upgrade auf meines Plans, aber der Support ist super schnell und hilfsbereit und so konnte ich in kürzester Zeit auch das Upgrade durchführen. Jetzt mit allen Funktionen ist es einfach noch so viel besser, da ich die Anwendung nun auch am PC nutzen kann und Zugriff auf den Chat mit den Steuer-Profis habe, die mich bei jeder Frage unterstützen. Einfach klasse!
LisNutz
11.05.2024
Ich finde das Team von Accountable sehr fachlich, professionell, schnelle Antworten (auch um 22 Uhr). Einfach ein gelungenes Produkt mit einem starken Team dahinter.
Willi H
09.04.2026
Eine sehr übersichtliche und intuitive App. Ich nutze sie seitdem ich meine Selbstständigkeit angefangen habe und habe seitdem noch keine Probleme damit gehabt, dass irgendwas nicht funktioniert hat oder ich den Überblick verloren habe. Außerdem ist es auch total nützlich, dass man Fragen zu Steuern usw. direkt an eine KI oder einen Steuer-Coach stellen kann