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Was du als Selbständige*r über dein Bankkonto wissen musst

Lesezeit 4 minuten

Wenn du dich als Freiberufler*in oder Einzelunternehmer*in selbstständig machen möchtest, betrifft eine deiner ersten Entscheidungen dein Girokonto. Zwar musst du als Freiberufler*in oder Einzelunternehmer*in nicht zwingend ein separates Geschäftskonto haben, jedoch ist es nicht empfehlenswert für deine geschäftlichen Aktivitäten auch dein privates Girokonto zu nutzen. Außerdem schließen viele Banken eine geschäftliche Nutzung eines privaten Girokontos aus, was schlimmstenfalls zu einer Kündigung des Kontos führen kann.

Warum du ein separates Geschäftskonto eröffnen solltest

Ein weiterer Vorteil ist natürlich, dass du mit einem zweiten Konto einen deutlich besseren Überblick über deine geschäftlichen Ein- und Ausgaben erhältst. Hinzu kommt, dass ein geschäftliches Konto zusätzliche Funktionen bietet, die ein Privatgirokonto nicht hat. Die Trennung zwischen privaten und geschäftlichen Ausgaben ist auch für deine*n Steuerberater*in eine Erleichterung bei der Erstellung deiner Steuererklärung. Also, auf die Suche, fertig, los! 

💡Tipp von Accountable: Keine Angst vor Steuern mehr mit Accountable. Wir bieten dir genau die Steuerberatung, die du gerade brauchst.

Was brauchst du, um ein Geschäftskonto zu eröffnen?

Um ein Geschäftskonto zu eröffnen, benötigst du je nach Gesellschaftsform einige Dokumente. Wenn du als Freiberufler*in dein Konto eröffnen möchtest, reicht schon dein Personalausweis oder dein Reisepass und die dazugehörige Meldebescheinigung vom Einwohnermeldeamt. Wenn du Gewerbetreibende*r bist, benötigst du zusätzlich eine Gewerbeanmeldung, die du beim Gewerbeamt beantragen kannst. 

Wenn du eine Kapitalgesellschaft oder eine GbR gegründet oder gekauft hast, müssen sich alle Gesellschafter*innen legitimieren und du benötigst auch einen Gesellschaftervertrag und ggf. einen aktuellen Handelsregisterauszug. Damit wären die formalen Bedingungen für die Eröffnung eines Kontos erfüllt.

Es kann dir übrigens einiges an Zeit und Arbeitsaufwand sparen, wenn du dein Geschäftskonto mit einer kostenlosen Buchhaltungs-App wie Accountable verknüpfst. So hast du stets deine Kontobewegungen im Blick und kannst ganz einfach Rechnungen erstellen, dein Geld verwalten und Steuererklärungen abgeben. 

Welche Banken bieten Geschäftskonten für Selbständige an?

Es gibt zwar mehr Banken, die ein Privatkonto anbieten als ein Geschäftskonto, aber dennoch hast du auch hier eine große Auswahl. Man kann die vorhandenen Angebote in drei Gruppen einteilen, die jeweils ihre eigenen Vor- und Nachteile mitbringen. Man unterscheidet zwischen Filialbanken, Online-Banken und sogenannten FinTech-Banken.

💡Tipp von Accountable: Mehr als nur ein Geschäftskonto! Mittlerweile lassen sich viele Konten mit praktischen Apps verbinden, die dir Arbeit abnehmen. Unsere App lässt sich z.B. mit Geschäftskonten verschiedener Banken verbinden und macht deine Buchhaltung so einfach wie noch nie.

Der Klassiker: die Filialbank

Bei einer Filialbank kannst du die Kontoeröffnung persönlich durchführen, die erforderlichen Unterlagen vor Ort vorlegen und wirst direkt in der Filiale legitimiert. Du hast dann eine*n persönliche*n Ansprechpartner*in, die/der dir beim Start in die Selbständigkeit und bei der Zusammenstellung der Unterlagen behilflich ist und dich in finanziellen Angelegenheiten, wie z.B. bei der Beantragung von Fördermitteln,  beraten kann. 

Selbstverständlich kannst du auch bei Filialbanken dein Konto online führen und inzwischen hat auch fast jede Filialbank eine App, mit der du deinen Kontostand und die letzten Transaktionen jederzeit checken kannst. Ein Filialbesuch ist dann nur noch bei beratungsintensiven Angelegenheiten erforderlich. 

Einen besonderen Vorteil bieten Filialbanken, wenn du mit deinem Geschäft viele Bargeldeinnahmen hast oder öfter Wechselgeld benötigst. Dies kannst du bequem in deiner Filiale einzahlen. Allerdings bezahlst du für diesen Service: Im Vergleich zu anderen Angeboten kostet ein Geschäftskonto bei einer Filialbank am meisten. In der Regel zahlst du eine Grundgebühr, Transaktionskosten und weitere Gebühren je nach Nutzung. Ein Vergleich der verschiedenen Angebote und Kontomodelle lohnt sich trotzdem, da die Gebührenmodelle der Banken sich erheblich unterscheiden.

Diese Filialbanken kannst du mit deinem Accountable-Konto verknüpfen:

  • Sparkasse
  • CommerzBank
  • HypoVereinsbank
  • Volksbank
  • UniCredit
  • Deutsche Bank
  • Raiffeisenbank
  • Postbank

Ein Hauch Modernität: die Online-Bank

Bei einer reinen Online-Bank kannst du das Konto im Internet eröffnen und musst dich mit dem Post-Ident oder Video-Ident-Verfahren identifizieren. Die erforderlichen Dokumente für die Einrichtung des Kontos musst du dann per Post verschicken. Es besteht bei einigen Anbietern auch die Möglichkeit, die Unterlagen als PDF-Dokumente per E-Mail zu verschicken oder in einem Portal hochzuladen. 

Obwohl Online-Banken keine Filialen haben, kannst du trotzdem eine persönliche Beratung z.B. über Telefon, E-Mail oder Chat wahrnehmen. Aber auch hier ist viel Bewegung und inzwischen bieten einige Banken eine persönliche Videoberatung an, die einem Beratungsgespräch in der Filiale sehr nahe kommt.

Auch bei Online-Banken gibt es verschiedene Kontomodelle, zwischen denen du auswählen kannst und die unterschiedliche pauschale Gebühren enthalten. Insgesamt sind die Online-Geschäftskonten günstiger als vergleichbare Filialkonten, aber du hast in der Regel keinen persönlichen Ansprechpartner für deine Angelegenheiten.

Diese Online-Banken kannst du mit deinem Accountable-Konto verknüpfen:

  • ComDirect
  • ING

Sind FinTechs die Banken der Zukunft?

Wenn du dein Konto bei einer sogenannten FinTech-Bank eröffnest, musst du meist erst die entsprechende App downloaden und dich bei der gewählten Bank anmelden. Die erforderliche Legitimation wird in der Regel per Video-Ident durchgeführt. Andere Bezeichnungen für eine FinTech-Bank sind übrigens Neo oder Challenger-Bank. 

Das Besondere an einem Geschäftskonto bei einem FinTech ist die Vereinfachung von Bankdienstleistungen und je nach gewähltem Konto gibt es praktische Zusatzleistungen wie z.B. Buchhaltung, Rechnungserstellung, Projektmanagement und vieles mehr. Das Angebot in dieser Hinsicht ist vielfältig. Bei der Entscheidung für ein Konto bei einer FinTech-Bank gilt es also noch mehr auf die individuellen Bedürfnisse zu achten. 

Bei den meisten FinTech-Banken gibt es ein kostenloses Basis-Geschäftskonto, mit dem du den notwendigsten Zahlungsverkehr abwickeln kannst. In der Regel wird das ganze Bankgeschäft in einer App abgewickelt und für alles Weitere kannst du die Bank per E-Mail oder in Form eines Chats erreichen.

Diese FinTech-Bank kannst du mit deinem Accountable-Konto verknüpfen:

  • N26

Welche Bank passt zu mir?

Die Wahl der richtigen Bank hängt neben den Gebühren von einer Vielzahl von weiteren Faktoren ab. Wenn für dich persönlicher Service besonders wichtig ist, dann könnte ein Konto bei einer Filialbank das Richtige sein. 

Bist du mit Online-Banking gut vertraut, könnte auch ein rein online geführtes Girokonto für dich optimal sein, zumal ein Online-Konto oft weniger kostet als ein in einer Filiale vor Ort geführtes Konto. 

Vergleichsweise neu sind jetzt auch Angebote von FinTechs, die ein klassisches Bankkonto mit einigen Zusatzfunktionen, wie z.B. Fakturierung oder auch Buchhaltung anbieten. 

💡Tipp von Accountable: Wir haben dir einige Fragen zusammengestellt, die für dich je nach deiner persönlichen Situation wichtig sein können, um dich für ein Geschäftskonto zu entscheiden.

Checkliste für die Wahl deines Geschäftskontos:

  • Was kostet das Geschäftskonto (Grundgebühr und Transaktionskosten)?
  • Bietet die Bank persönliche Beratung an?
  • Wird mir ein Kontokorrentkredit, also ein Überziehungskredit, eingeräumt, damit ich mehr finanzielle Flexibilität habe und auch mal große betriebliche Ausgaben vorfinanzieren kann?
  • Ist eine Finanzierung möglich?
  • Kriege ich Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln?
  • Bietet mir die Bank Bezahlsysteme an?
  • Ist das Online-Banking leicht zu bedienen?
  • Gibt es eine App?
  • Was kosten Überweisungen ins Ausland?

Fazit: Das Paket macht den Unterschied

Beim Geschäftskonto für Freiberufler*innen und Selbständige solltest du auf die Gesamtkosten und nicht nur auf günstige monatliche Grundgebühren achten. Ob ein kostenloses Girokonto für Freiberufler*innen und Selbstständige sinnvoll ist, hängt von deinen persönlichen Anforderungen ab. Denn das Leistungspaket eines Geschäftskontos ist entscheidend und daher ist es sinnvoll festzulegen, welche Kriterien für dich besonders wichtig sind. 

Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany
Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany

Tino hat bereits zwei Unternehmen aufgebaut und kennt daher die Herausforderungen für Selbständige aus erster Hand. Mit Accountable will das Thema Steuern lösen.
Ansonsten freut sich Tino über die gelegentlichen Siege des 1. FC Köln und genießt gerne ein schönes Asado mit einem Glas Malbec im Kreis von Familie und Freunden.

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