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5 Tipps für den perfekten Businessplan

Aktualisiert am
Lesezeit 4 minuten

Ein Businessplan bildet die Basis für den Weg in die Selbstständigkeit: In dem Plan schreibst du deine Geschäftsidee nieder und beleuchtest alle möglichen Chancen und auch Risiken, denen dein Business im Laufe der Zeit ausgesetzt sein könnte. So kannst du deine Idee austesten und dich auf die Selbstständigkeit vorbereiten.

Doch nicht nur für dich selbst ist ein Businessplan wichtig: Er dient auch als Grundlage für potenzielle Investitionen in dein Unternehmen durch Banken oder andere Geldgeber. Deswegen haben wir dir unsere 5 Tipps für einen perfekten Businessplan zusammengestellt.

Businessplan: Was ist das?

Als Businessplan oder Geschäftsplan bezeichnet man die Verschriftlichung der eigenen Geschäftsidee. In dem Schriftstück solltest du dein Business umfangreich beschreiben und dabei gleichzeitig auch die Risiken und Chancen deiner Idee skizzieren. Auch die Maßnahmen, mit der du deine Business Idee vorantreiben möchtest, solltest du hier aufführen.

Dies dient einerseits dazu, eine Struktur für dein Unternehmen oder deine angebotene Dienstleistung zu schaffen. Andererseits bietet die Verschriftlichung deiner Geschäftsidee auch den Vorteil, dass du dich so einmal intensiv mit deiner Idee auseinandersetzt und sie aus unterschiedlichen Perspektiven betrachtest: Welche Marketingkanäle willst du bespielen? Wer ist die Zielgruppe deiner Business? Und wer sind deine direkten Konkurrenten? Das sind nur einige der vielen Fragen, die du dir in deinem Businessplan stellen solltest.

Brauch ich einen Businessplan?

Prinzipiell ist es für jede*n Selbstständige*n wichtig, sich vor der Gründung des eigenen Unternehmens intensiv mit der eigenen Geschäftsidee auseinanderzusetzen und die Vor- und Nachteile des selbstständigen Arbeitens zu kennen. Daher solltest du dir auf jeden Fall die Zeit nehmen und zumindest stichpunktartig einen Businessplan erstellen.

Nicht um einen Businessplan herum kommst du allerdings, wenn du auf der Suche nach Investoren bist oder dir von einer Bank Geld leihen möchtest. In diesem Fall dient der Businessplan als Grundlage für die Investition, das heißt, er sollte wasserdicht sein und dein Gegenüber von deiner Idee überzeugen. 

5 Tipps für den perfekten Businessplan

Egal, ob du deiner Bank einen Businessplan vorlegen musst oder du nur für dich selbst deine Ziele definieren möchtest, ein paar grundlegende Punkte solltest du bei dem Erstellen deines Businessplans nicht vernachlässigen.

1. Die Checkliste: Das sollte dein Businessplan enthalten

Es gibt keine allgemein gültige Vorlage für den richtigen Businessplan. Allerdings solltest du bestimmte Aspekte auf jeden Fall in deinen Plan aufnehmen, um so deine Geschäftsidee umfassend darzustellen und zu beleuchten.

Dein Businessplan sollte enthalten:

  • Deine Geschäftsidee
  • Ein Profil von dir und ggf. deinem Team
  • Eine Markt- und Konkurrenzanalyse
  • Geplante Marketingaktivitäten
  • Definition deiner Zielgruppe(n)
  • Vertriebsmöglichkeiten sowie mögliche Geschäftspartner
  • Eine Standortanalyse
  • Ein Organigramm des Unternehmens
  • Eine Risikoanalyse
  • Einen detaillierten Finanzplan
  • Einen Plan für das Personalmanagement (sofern Personal geplant ist)

2. Der erste Eindruck zählt: Finde den richtigen Einstieg

Wie oben beschrieben, solltest du deinen Businessplan mit deiner Geschäftsidee beginnen. Dabei solltest du den Einstieg so spannend und überzeugend wie möglich gestalten, denn wie auch im echten Leben gilt beim Businessplan: Der erste Eindruck zählt. Wenn du potenzielle Investoren nicht direkt mit deiner Idee begeistern kannst, wird es oft schwer, ihre Aufmerksamkeit zurückzugewinnen.

Das gleiche gilt auch, wenn du den Businessplan für dich selber schreibst: Wenn du selbst nicht von deinem Konzept überzeugt bist, wird es wahrscheinlich auch schwer werden, andere von deiner Idee zu überzeugen und Kunden dazu zu bringen, mit dir zusammenarbeiten zu wollen. 

3. Der Laientest: Hol dir eine zweite Meinung ein

Diese altbewährte Marketingtechnik ergänzt den vorigen Punkt. Hol dir die Meinung einer außenstehenden Person zu deiner Geschäftsidee ein und finde so heraus, wo es noch Verbesserungspotenzial oder mögliche Schwachstellen in deinem Plan gibt. 

Außerdem kannst du so herausfinden, wie gut deine Idee ankommt und ob sie leicht verständlich oder vielleicht noch zu kompliziert formuliert ist.

4. Lass die Zahlen für sich sprechen

Das ist nicht immer der spannendste, aber mitunter der effektivste Teil der Arbeit. Denn ganz egal wie kreativ deine Geschäftsidee auch ist, sie muss auch betriebswirtschaftlich Sinn ergeben. Das kannst du mit einer entsprechenden Rechnung belegen. 

Wenn dir die reine Darstellung von Zahlen zu langweilig erscheint, kannst du natürlich auch Grafiken und Illustrationen nutzen, um die Zahlen so visuell erlebbarer zu machen. Aber um eine detaillierte Aufstellung deiner Finanzen kommst du nicht herum.

💡 Tipp von Accountable: Auch wenn du noch in der Vorbereitungsphase deiner Selbstständigkeit bist, kannst du unsere kostenlose App bereits dafür nutzen, um deine potenziellen Umsätze und Ausgaben zu planen. Die perfekte Grundlage für deinen Finanzplan!

5. Kritik muss nicht negativ sein

Bestimmt wird nicht alles an deinem Geschäftsplan 100% positiv sein und einem definitiven Aufwärtstrend folgen. Das ist normal und sofern du nicht eine absolut bahnbrechende Erfindung gemacht hast, auch gar nicht anders zu erwarten.

Trotzdem solltest du diese Punkte nicht unter den Teppich kehren, sondern sie eher direkt selbst ansprechen. So zeigst du zum einen, dass du dich wirklich intensiv und aus unterschiedlichen Blickwinkeln mit deiner Geschäftsidee befasst hast und zum anderen nimmst du so potenzieller Kritik den Wind aus den Segeln. 

Letztendlich kommt es nämlich nicht darauf an, einen fehlerfreien Plan zu haben, der die Zukunft perfekt voraussagt, sondern vielmehr Flexibilität zu zeigen und Vertrauen in die eigenen Fähigkeiten aufzubauen – selbst wenn nicht immer alles nach Plan verläuft.

Auf an den Businessplan

Auch wenn du nicht auf der Suche nach Investoren bist, lohnt sich die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Geschäftsidee in Form eines Businessplans auf jeden Fall. So bist du auf (fast) alle Eventualitäten vorbereitet und kannst dich voll und ganz auf deine Selbstständigkeit konzentrieren. 

💡 Tipp von Accountable: Die wichtigsten Begriffe zum Start in die Freiberuflichkeit findest du hier. Außerdem verrät dir Freelancer Daniel Jack in unserem Interview weitere spannende Tipps und Tools für das erste Jahr Selbstständigkeit.

Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany
Tino Keller, Geschäftsführer & Gründer von Accountable Germany

Tino hat bereits zwei Unternehmen aufgebaut und kennt daher die Herausforderungen für Selbständige aus erster Hand. Mit Accountable will das Thema Steuern lösen.
Ansonsten freut sich Tino über die gelegentlichen Siege des 1. FC Köln und genießt gerne ein schönes Asado mit einem Glas Malbec im Kreis von Familie und Freunden.

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